Hoch hinaus!/ Dépassement de moi

Freitag, 19.08.2016

Halllo!

Heute habe ich mir vorgenommen zu klettern. Das ist hier ein ganz normaler Sport wie Fußball für uns. Also kann ich ja schlecht gehen, ohne einmal selbst geklettert zu sein. Und dabei kann man ja sehr gut über sich selbst hinaus wachsen. Mit klettern meine ich jetzt nicht an einer Kletterwand in einer Turnhalle oder ein paar Spaßfade zwischen den Bäumen. Ich rede von klettern an einer Felswand. o.O
Wir waren natürlich gesichert und mit mir meine ich mich und meinen Cousin, der sich netter Weise bereit erklärt hat, mit mir diesen Pfad zu machen. Obwohl er ihn selbst schon mind. 20 mal gemacht hat und ihn in und auswendig kennt.
Unsere Ausrüstung haben wir vorher in einem riesigen Sportgeschäft ausgeliehen. Das war ungefähr so groß wie bei uns eine Kaufland-Filiale. Und dort gab es wirklich jegliche Ausrüstung für jegliche Freizeitbeschäftigung. Vom Campen bis zum Kanu fahren.
Aber genug Geschwafel, seht selbst wie ich über mich hinaus gewachsen bin.

Klettern1

Ich kann euch sagen, ich hatte soo Angst gehabt. Aber mein Cousin hat mir immer wieder Mut gehabt und mich mit dem ein oder anderen Witz aufgelockert.

Klettern2 Klettern3 

70 m Höhe ungefähr

Klettern4

Geschafft!!! Sichtlich erschöpft, aber stolz habe ich dann nach 1,5h Stunden das "sichere Ufer" erreicht.

Achso vielleicht sollte ich auch noch sagen, wo wir klettern waren. Das war bei uns in Grenoble, ein Pfad hoch zu Bastille. Der Pfad ist kostenlos und kann von jedem benutzt werden. Es gibt auch noch einen zweiten, der ein bisschen schwieriger ist. Mein Onkel meinte ja wir können beide machen. Aber der erste hat mich schon völlig fertig gemacht, da konnte ich gut auf den Zweiten verzichten und wollte nur nach Hause. Dort haben wir Mittag gegessen

 

Collégiale St. Antoine/ Kathedrale St- Antoine

Samstag, 13.08.2016

Also heute haben wir uns als zu besichtigende Sehenswürdigkeit die Kathedrale St. Antoine gesetzt. Die war wirklich beeindruckend. Naja wahrscheinlich bin ich da durch meinen Papa etwas geschädigt und bin leicht zu begeistern für pompöse kirchliche Bauten, da wir meistens im Urlaub jegliche Kirchen der Umgebung jedes mal besichtigt haben.
Also danke Papi dafür. ;P

Jedenfalls die Kathedrale St. Antoinen einmal von außen: Tadaaaa!!

St. Antoine1 St Antoine2

St Antoine3St. Antoine4

Von innen:

St Antoine5 St. Antoine6

Wir hatten Glück gehabt. Als wir da waren, hat sich gerade eine Sopranistin im Gesang mit der Orgel geübt. Das hat so schön geklungen *.* Ihre klare, hohe Stimme hallte von allen Wänden wider.

St. Antoine7 St. Antoine8

So ein schönes Lichterspiel durch die großen, hohen und bunt verzierten Kirchenfenster. :)

 

Hier seht ihr ein bunt-geziegeltes Dach in dem fast gleichnamigen Dorf Saint-Antoine-l´Abbaye. Als ich das gesehen habe, musste ich mich an eine alte Französischunterrichtsstunde erinnern. In Dijon (wo auch dieser berühmte Senf hergestellt, womit, so kommt es mir jedenfalls vor, ganz Frankreich versorgt wird) gibt es ein Gebäude, das früher ein Krankenhaus gewesen und jetzt ein Museum ist. Das hat auch so ein hübsches buntes Dach und ist mir wahrscheinlich deshalb so gut im Gedächtnis geblieben aus der Französischstunde.
Also Wikipedia sagt, dass solche Dächer typisch für die Region sind. Eigentlich stammen sie aber eher aus der östereich-ungarischen Region.

St Antoine10 St Antoine13St Antoine14

Bei den kleinen Steinhäuser hier, habe ich mich eher in der Toscana gefühlt, als in Frankreich. :D Mein Onkel hat gesagt, dass alle Häuser aus so runden Steinen konstruiert worden sind. Die könnt ihr im rechten Bild sehen. "des caillou"

St Antoine11St Antoine12

Einmal im Jahr findet hier auch ein großes Mittelalterfest statt. Das muss fantastisch sein bei der Kulisse. *.*

St Antoine15

Bonjour :)

Freitag, 12.08.2016

Hey Leute da bin ich wieder!

Wieder auf Reisen. Wie ich es liebe *.* Am Freitag, den 12.08, bin ich wieder in Lüfte gestiegen. Und es war fantastisch. Das Gefühl endlich wieder irgendwo ins Unbekannte zu starten. Schon als ich die ganzen Menschenmassen zum Flughafen laufen gesehen habe habe, wurde ich ganz aufgeregt.

Flughafen

Diesmal sollte es also 10 Tage nach Frankreich gehen zu meinen Verwandten. Genauer gesagt nach Grenoble, zu meiner Tante und meinem Onkel.
Das liegt im Südosten von Frankreich genau an den Alpen. Wir sind also umzingelt von Bergen. Nichts als Berge über Berge. Aber so als Flachländer aus Brandenburg ist das natürlich eine echte Attraktion.

Berge1 Berge2

Und noch während ich auf der einstündigen Busfahrt vom Flughafen in Lyon nach Grenoble 1000 Fotos gemacht habe, weil ich so überwältig war von der Landschaft, habe ich mich gefragt; wie solche Landschaften/ Gebirge nur geschaffen werden können? Ich meine was da für Kräfte einmal gewirkt haben müssen. Faszinierend. Ich meine Kuckt euch doch nur mal das letzte Foto an. Es sieht so aus, als wenn vor langer Zeit einfach so eine gigantische Felswand aus dem Boden empor geschossen wäre, oder ? :D
Naja genug der Philosophie über Berge.
Als ich dann mit dem Shuttlebus in Grenoble angekommen bin, hat mich mein Cousin abgeholt und mir während der 10 minütigen Fahrt zu sich nach Hause schon ein paar Sehenswürdigkeiten und Eigenarten hier in Grenoble erklärt

Achso, aber das Beste habe ich euch ja noch gar nicht erzählt: Als ich aus dem Flugzeug ausgestiegen bin waren es super warme 27-28°C. Endlich Sommerfeeling *.*

Ansonsten ist nichts weiter spannendes passiert.

Empfindung der Rückehr

Montag, 02.11.2015

Ein Bericht nach meinem Auslandsjahr, damit habe ich lange auf mich warten lassen.
Ich habe auch schon zwei Berichte geschrieben einmal für meine Organisation und einmal für meinen Stipendiumvergeber, aber beide habe ich bis heute nicht abgeschickt. Es hat mir immer irgendetwas daran gefehlt. Ich habe gedacht je länger ich davon Abstand bekomme, vom meinem Auslandsjahr, desto besser wäre mein Blick auf die wirklich lebenseinschneidende Momente und ich könnte besser herausfiltern, was so ein Auslandsjahr mit einem macht.

Aber alles worin ich mich gerade befinde, ist die Phase des Wiederaufbaus meines Lebens hier und wie ich mit der Erfahrung umgehe. Ich denke ich werde erst viel später von meiner Erfahrung wirklich profitieren können. Im Moment vermisse ich einfach das Leben was ich dort hatte.

Zunächst einmal habe ich mich sowas von auf meine Ankunft in Deutschland gefreut. Der Abschied fiel mir natürlich nicht leicht, vor allem weil ich nicht ganz wusste wovon ich mich verabschiedete. (Erläuterung kommt später)
Es war ein super schöner Moment als sich die Türen im Flughafen geöffnet haben und meine Eltern und meine Schwester zum Vorschein brachten. Nach einer stürmischen Begrüßung, in der ich im Eifer des Gefechts meinen vollen Kofferwagen in den Weg der anderen hinausströmenden Passagiere geschubst hatte, ging es auf die dreiviertelstündige Fahrt nach Hause. Also richtig nach Hause. Mein Zuhause in meiner Heimat.
Die anderen habe ich natürlich kaum zu Wort kommen lassen und ich wurde höchstens durch ein paar Fragen unterbrochen, die ich dann ganz lebhaft beantwortete.
Zuhause angekommen, erwarteten mich ausgewählte Freunde, die mich während meines Auslandsjahres am meisten unterstützt hatten. Auch hier gab es eine bewegte Begrüßung mit langersehnten Umarmungen.
In der ersten Zeit wurde ich natürlich viel befragt und ich war auch gerne bereit so gut es geht meine Erfahrungen zu schildern. Und ja das ein oder andere Mal haben sich noch ein paar französische Begriffe oder Satzkonstruktionen in meinen Erzählungen verirrt. :D
Ich habe es genossen von einer völlig unbekannten und schwer erreichbaren Welt für andere zu erzählen. Es war wunderbar alle gesund und munter um mich zu sehen, die ich in manchen Zeiten so vermisst hatte. Doch bald verglühte die Flamme der Neugier der anderen und sie erzählten mir von ihrer Welt, in der sie sich weiter entwickeln hatten. Und auf einmal erschien mir ihre und meine vorherige Welt so klein.
Kommentare wie „Du hast dich aber nicht verändert“ oder „Es ist als wärst du nie weggewesen“ haben mich zuerst willkommen fühlen lassen, doch bald haben sich daraus heftige Kontroversen und eine zerfetzende Uneinstimmigkeit in meinem Inneren ergeben.
Zeitweise hat es mir geholfen mit anderen wiedergekehrten Auslandsjahrgängern über das Auslandsjahr zu reden und Berichte zu lesen.

An dieser Stelle möchte ich gerne Gedanken aus einem sehr interessanten Blogartikel zu diesem Thema wiedergeben, der mir von einer sehr guten Freundin geschickt wurde, die auch ein Auslandsjahr hinter sich hat.
Ich finde er beschreibt ziemlich gut, wie man sich fühlt und fast die Grundgedanken zusammen, die man hat nach so einer Reise hat.
Der Text ist auf Englisch deshalb werde ich ihn teilweise übersetzen und auch eigene Kommentare hinzufügen werde. Keineswegs werde ich den Sinn verändern.

Der traurigste Part ist wenn es still um einem herum wird. Man sitzt in seinem Kinderzimmer und merkt, dass sich nichts verändert hat. Alle haben mit ihrem Leben weiter gemacht und das Leben für sie ging auch ohne einem voran.
Doch etwas in dir schreit: Merkt denn niemand wie sehr ich mich verändert habe? Nicht äußerlich, sondern meine Denkweise. Meine Träume und die Art Menschen wahrzunehmen hat sich verändert. Gewohnheiten, von denen ich froh gewesen bin sie losgeworden zu sein, neuen Dinge, die nun mehr für mich von Bedeutung haben.
Man will, dass jeder das begreift und sich mitteilen und diskutieren. Aber es gibt keinen Weg zu beschreiben wie stark sich sein Geist entwickelt hat, als man alles hinter sich gelassen hat und sein Gehirn in neue Situationen und Verhältnissen gebraucht hat und nicht in einem Test in der Schule.
Es ist unumgänglich, dass man in vielen Sachen nun anders denkt, denn man hat ein Jahr mit völlig anderen Leuten mit einer anderen Mentalität und Sprache gelebt. Jeden Tag. Aber wie soll man den Außenstehenden das vermitteln?
Man ist wütend. Man fühlt sich verloren. Endlos verloren. Es gibt Momente in denen man glaubt, es sei es nicht wert gewesen, weil sich nichts verändert hat. Aber dann denkst du: Es ist das einzige was man bisher gemacht hat, was einem unglaublich wichtig war und es hat alles verändert.

Was ist also die Lösung? Gibt es überhaupt eine?

Ich zitiere einen Vergleich: Es ist wie eine fremde Sprache zu lernen, die aber doch von keinen um dich herum gesprochen wird, also gibt es keine Möglichkeit mit ihnen zu kommunizieren und zu erklären wie du dich fühlst.

Das ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass sobald man einmal gereist ist, alles was du dann machen willst reisen ist. Das nennt man wohl Reiselust.
Doch, und diese Ansicht hat mich am meisten in diesem Artikel fasziniert und berührt.
Die Reiselust ist in diesem Fall wohl eher mit einem Streben nach der Rückkehr an einem Ort verbunden, wo man von Leuten umgeben ist, die dieselbe Sprache sprechen. Nicht Englisch oder Norwegisch oder Portugiesisch noch Spanisch. Sondern vielmehr eine Sprache wo andere verstehen was es heißt Abschied zu nehmen, sich zu verändern, zu wachsen, Erfahrungen zu sammeln, zu lernen, dann wieder zurückzukehren und sich noch mehr in der Heimatstadt verloren zu fühlen als man es je in einem absolut fremden Ort empfunden hat, den man bereist hat.

Ich meinte vorhin ja, dass ich nicht wusste wovon ich mich verabschiedete. Jeder kennt Verabschiedungen, sie sind immer schmerzhaft, aber gerade in unserer heutigen Zeit gibt es kaum noch einen endgültigen Abschied. Irgendwo und wann trifft man sich bekanntlich immer wieder. Ich meine mir war klar, dass ich die Leute, die ich täglich gesehen hatte, dessen Macken und Schwächen, sowie Stärken und Talente ich kannte, mir fehlen werden. Noch dazu würde ich wahrscheinlich diese wunderschönen Landschaften und dieses offene Land, in jeder Hinsicht offen vermissen.
Aber es gibt ein Sprichwort, das die Antwort viel prägnanter ausdrückt.

Sinngemäß: „ Es ist ein merkwürdiges Gefühl, das man bekommt wenn man gerade dabei ist einen Ort für längere Zeit zu verlassen. Du wirst nicht nur die Leute vermissen, die du liebst, sondern auch die Person, die du gewesen bist an diesem Ort, zu diesem Zeitpunkt. Und du weißt, dass du diese Person niemals wieder sein wirst.“
Damit schließe ich diesen Blogeintrag erst einmal und fühle mich auch gleich befreiter. Durch den empfohlenen Blogeintrag und das Sprichwort fühle ich mich nicht mehr ganz so außerirdisch mit meiner momentanen Gefühlswelt und weiß, dass auch andere schon da durch mussten und es überstanden haben. :P

Eure Lisa xox

kleine Danksagung

Sonntag, 28.06.2015

Danke für die lieben Glückwünsche, die mich auf allen Wegen erreicht haben.
Ich habe einen wunderschönen Geburtstag verbracht, da am selben Tag auch mein Abschlusball stattfand.
Intensiv so wurde unsere Klasse in einer Abschlussrede beschrieben und intesiv habe ich auch meinen Traum erlebt. Dank dieser Kultur, einzigartigen und fabelhaften Menschen und vorallem durch die Liebe eines ganz besonderen Menschens.
Ich danke ihnen für alles und ich werde mich für immer erinnern. Viele Menschen hier werden mir unglaublich fehlen und ich hoffe es bleibt nur auf unbekannte Zeit ein "Auf Wiedersehen"

Gastfamilie  Geburtstags-/Abschlussballgeschenke endlich 18!!! ...

Ist multitasking wirklich produktiv?/ Is multitasking really productive?

Samstag, 13.06.2015

Hallo :)
Heute habe ich mal einen sehr speziellen Blogeintrag. Im Englischunterricht vor ein paar Wochen sollten wir einen Aufsatz schreiben zu einer von drei Fragen, bezüglich dem Einfluss der neuen Technologien. Wir haben dazu auch einen Film geschaut.
Ich habe mich für die in der Überschrift genannte Frage entschieden und möchte euch meinen Aufsatz gerne vorstellen, auf englisch, aber natürlich auch auf deutsch . ;P

Heutzutage mit unseren neuen Technologien haben wir die Möglichkeit viele Dinge auf einmal zu machen. Aber spart das wirklich Zeit ein oder gestaltet das unseren Alltag nur stressiger? Ich denke nicht, dass wir dazu fähig sind viele Dinge auf einmal zu erledigen, mit der selben Konzentration für jede Sache.

Beispielsweise telefonieren wir, zur selben Zeit wie wir Auto fahren oder kochen. Viele Leute denken, dass das Zeit spart. Aber die Wahrheit ist, dass wir unsere Konzentration auf viele Dinge aufteilen und den einzelnen Dingen nicht so viel Aufmerksamkeit schenken wie wir sollten. Folglich arbeiten wir oberflächlich und machen unnötige Fehler, so dass wir manchmal nochmal vom Neuen beginnen müssen, was mehr Zeit in Anspruch nimmt.
Ein anderer Aspekt ist, dass wir versichen so viel wie möglich mit unseren neuen Technologien zu arrangieren, dass das Gegenteil eintritt. Wir sind immer erreichbar über unser Handy, über das Internet, so dass unser Alltag immer stressiger und stressiger wird. Auch wenn wir uns entziehen wollen, so sind wir doch zur Musik verbunden durch unsere Handys und IPods.. Mit den neuen Technologien vergessen wir mehr und mehr wie produktiv Stille sein kann, wenn wir uns nur auf eine Sache konzentrieren.Wir lassen die neuen Technologien in jeden Teil unseres Lebens eintreten und je mehr wie diesen vertrauen desto mehr werden wir uns verlieren und abhängig.

Wir sollten uns nicht teilen, unser Leben nicht teilen, indem wir jede Minute unsere Handys benutzen oder unsere Computer und ständig online sind.
Wir sollten unsere Zeit einteilen und entscheiden wann wir erreichbar sein wollen und wann  nicht.
Wir sollten aus unseren Köpfen bekommen, dass wir Zeit verlieren, wenn wir nicht erreichbar sind!

Vielleicht findet von euch ja jemand den Aufsatz ganz interessant und das Thema. Ich würde mich sehr über Kritik freuen.
Mir auf jeden Fall hat es Spaß gemacht über das Thema zu schreiben. ;)

Und jetzt die englische Version:)

Today with our new technologies we have many possibilities to do many things at the same time. But does it keep time or keep ourself busy? I don´t think that we are able to do many things at the same time with the same concentration for each thing.

We are on the phone at the same time we are driving a car or preparing a meal. A lot of people think this will safe time. But the truth is we devide our concentration on many things and paying not as much attention as we should. Consequently we are doing things superficially and making mistakes. So that sometimes we need to restart, which costs more time. Another aspect is, we are trying to get as much as possible arranged with our new technologies that the opposite make its way. We are always connected to the phone or the net that we get more and more busier. Even when we want to disconnect us we are listening to music with our cellphones or IPods. With the new technologies we forget more and more how productive silence is, when we concentrate ourselfs just at one thing.

We should not deviding us, our life by using every minute our cellphones or computers and beeing always online. We should devide our time and decide when we want to be connected and when not.
We should get out of our minds that we are loosing time when we are not connected!

I´m sorry about the mistakes there are included, but maybe somebody is interessted in this topic and I would be glad about to get a critic.
Anyway I enjoyed writing about this topic. :)

verrückte Temperaturschwankungen

Mittwoch, 20.05.2015

Da könnte man denken wir sind im Mai und da gibt es keinen Schnee mehr und dann sowas.
Seit einigen Wochen ist auch bei uns der Frühling eingekehrt und wir hatten auch schon die ersten Wochen gefühlt von Hitze. Gestern (Dienstag) hat es sich enorm abgekühlt, sodass es draußen nur noch zwischen 2-4 °C waren und dann hat es über Nacht geschneit. Am Morgen habe ich aus dem Fenster geschaut und alles war von einer feinen Schneedecke bedeckt. :.( Das hat mich überhaupt nicht ermutigt aufzustehen.

Schnee im Mai x_x

Aber es kommt noch verrückter. Im Laufe des Tages hat es sich aufgewärmt, sodass wir am Nachmittag bei schönsten Sonnenschein plus 16°C hatten.
Meine Gastmama hat gesagt, dass das normal sei, selbst Schnee im Juni. Sie hatten auch schon Schnee am 1. Juli vor zwei Jahren. Es ist nicht zwingend notwenig, dass draußen Minusgrade herrschen, es reicht aus, wenn in der Späre, wo die Wolken sind (fragt mich jetzt nicht wie die heißt, dazu habe ich nicht genug aufgepasst in Geografie :P, jedenfalls  wenn da Minusgrade sind, dann schneit es.
Das Gute daran ist, dass diese Kälte die Fliegen und Mücken krepieren lässt. :D
An speziellen Tagen im Mai/ Juni kann es sogar schneien/ Schnee liegen und im Laufe des Tages können die Temperaturen bis zu 30°C ansteigen.Verrückt oder?
Ich glaube vor zwei Wochen, war ich mit meiner Gastfamilie auf einer Familienmesse. Und da war ein Stand für Umweltschutz und so ein Kram.
Ich habe mir fast alle Plakate durchgelesen und danach mich mit den zwei Damen, die für den Stand zuständig waren, enthusiatisch über die Umwelt unterhalten für mindestens 20 Minuten.
Sie meinten, dass die Erderwärmung für diese Temperaturschwankungen verantwortlich ist, weil es früher nicht solch extreme Temperaturschwankungen hier gab.

1. Erkenntnis

Dienstag, 19.05.2015

Uhlala da sind so viele Dinge passiert, die meine Gefühlswelt in eine intensive Achterbahnfahrt gestürzt hat.
Ich war nicht mehr in der Lage etwas Positives zu sehen, aber ich wollte euch auch nicht sorgen. Also habe ich mich entschieden meinen Blog erstmal auf Eis zu legen, mir Zeit nehmen um mein Problem zu erforschen, meine Gedanken neu sortieren und euch erst wieder schreiben, wenn ich mich hier wieder wohl fühle.
Der Text, den ich an mein AreaRep schreiben musste, als Beurteilung meines Auslandjahres, fasst ganz gut zusammen, was passiert ist.

Ein Auslandsjahr ist eine große Veränderung in unserem Leben und besonders als Austauschschüler trägt man viel Verantwortung. Man trägt Verantwortung gegenüber seiner Gastfamilie, gegenüber der Schule, für die kommenden Gastschüler und nicht zu vergessen für sich selbst. Es ist nicht immer einfach mit zwei Kulturen unter einem Dach zu leben. Was mich hier wirklich beeindruckt hat, sind die Leute und ihr Lebenstil. Sie sind wirklich sehr gastfreundlich und hilfsbereit. Es gibt immer jemanden der bereit ist dir zu helfen, wenn du nach Hilfe fragst. In der Schule habe ich bemerkt: Es ist nicht das wichtigste an seinen Schwächen zu arbeiten, sondern auf seine Stärken zu vertrauen und dadurch seine Schwäche zu akzeptieren oder gar zu überwinden. Die Quebecer sind stolz auf ihr Land und ihre Sprache partikulär. Ich bin stolz darauf hier her gekommen zu sein und diese fantastischen Menschen mit ihrer Kultur kennengelernt zu haben.

Ich bin zu unglaublichen und unglaublich vielen Erkenntnisse gekommen, die ich kaum erwarten kann meinen Liebsten zu erzählen. :)
Eine davon ist, dass ich hier bemerkt habe, was ich in Deutschland hatte und wie verbunden ich mich meiner Heimat fühle.

Ich werde nach und nach meinen Blog mit meinen vergangenen Erlebnissen ergänzen und auf ein Neues versuchen euch auf dem Laufenden zu halten, es sind ja nicht mehr so viele Tage, die mir hier bleiben.

Frühlingsfestival

Sonntag, 17.05.2015

Wir hatten ein großzügig verlängertes Wochenende, das heißt wir hatten Freitag und Montag keine Schule.
Am Wochenende war hier ganz in der Nähe ein Autorennfestival. Was könnt ihr euch darunter vorstellen?
Nun ja, die Teilnehmer kommen am Freitagabend mit ihren auf Schnelligkeit speziell ausgerichteten Autos an. Am Samstag finden die ersten Rennen statt und am Sonntag dann das Finale. Die Zuschauer sitzen auf Tribünen rund um die nicht allzu große Rennstrecke aus Sand, so dass wenn man Glück hat und schönes Wetter herrscht, wie es am Wochenende der Fall war, voll Dreck geschleudert wird. ^^
Am Samstagabend hat dort eine Band gespielt. Rock und (Heavy) Metal. Das ist jetzt nicht so meine Musik, die ich bevorzuge, aber ich habe mich trotzdem gut amüsiert. Vor allem als Rammstein mit „Du hast“ gespielt wurde und meine Freunde mich auf mich zukamen, um zu fragen was das heißt. :D Die Jungs konnten den Liedtext erstaunlich gut aussprechen beim Singen. Da können wir doch stolz sein, dass auch unsere Musik international bekannt ist. :)

Leider waren wir nicht nur zum Vergnügen da. Um Geld für unseren Ball zu sammeln, musste unsere Klasse sich auf 3 Tage aufteilen und jeweils Samstagmorgen, Sonntagmorgen und Montagmorgen den Müll aufsammeln, den die Leute am Vortag/ Vorabend hinterlassen haben. :/ Übernachtet habe ich in einem Zelt mit Freunden, dass wir auf dem Grundstück eines Lehrers aufgeschlagen haben. Am Samstagmorgen von 6 bis 8 Uhr habe ich dann Müll eingesammelt und danach sind wir frühstücken gegangen. Rausgesprungen sind für uns 1500$ bei der ganzen Aktion.

Am Montag hatten wir frei aufgrund des „Viktoriatag“. Ich habe mich mal für euch schlau gemacht, was dieser Tag zu bedeuten hat. Also die Briten haben immer den Geburtstag des regierenden Monarchen gefeiert und um ihre Treue zum Britischen Reich zu zeigen, haben sie auch nach dem Tod von der Königin Viktoria weitergeführt ihren Geburtstag am 24. Mais zu feiern. Da ich ja in Québec bin und hier die Franzosen waren, wird der Tag nicht gefeiert, nichtdestotrotz ist es ein Feiertag für ganz Kanada.

Vatertag

Donnerstag, 14.05.2015

Ein Papa,
der erste Held eines Sohnes,
die erste Liebe einer Tochter.

Für mich bist du sowohl das eine, als auch das andere. :)

Mein Papa

Hat mir Leben gegeben, mich ernährt, mich gelehrt, mich gekleidet,
für mich gekämpft, mich gehalten, mich angeschrien, mich geküsst, aber das allerwichtigste: hat mich bedingungslos gelieb wie für alle Zeit.
Es gibt nicht genug Worte, die beschreiben wie wichtig du mir bist und welch starken Einfluss du fortführst auf mich hast.

Danke Papa, dass du immer für mich da bist. Ich habe dich ganz doll lieb. Alles Gute zum Vatertag. <3

Papa

My Dad,

gave me life, natured me, taught me, dressed me,
fought for me, hold me, shouted at me, kissed me, but the most important: loved me unconditionally like forever.
There are not enough words to describe how important you are to me and what powerful influence you continue to be in my life.

Thank you that you are always there for me. I love you. Happy Fathersday. <3

Der Vatertag in Québec ist erst am 21. Juni.
The Fathersday in Quèbec is not until the 21 of june.

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.